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Die Krankheit TTP:
Die Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (auch Thrombotisch-thrombopenische Purpura oder nach ihrem Erstbeschreiber im Jahre 1924 Moschcowitz-Syndrom, abgekürzt TTP) ist eine seltene und lebensbedrohliche Erkrankung, bei der blutplättchenreiche Blutgerinnsel entstehen, die Kapillaren besonders von Gehirn und Niere verstopfen, und somit zu schwerwiegenden Organschäden führen.
1924 beschrieb der Arzt Moschcowitz erstmals eine junge Frau mit Fieber, hämolytischer Anämie, Thrombozytopenie, Nierenversagen und neurologischen Symptomen. So entstand der Name Morbus Moschcowitz.
Dieser Krankheit wurde 1947 durch K. Singer, F. P. Bornstein und A. Wiles der Begriff TTP (Thrombotisch thrombozytopenische Purpura) gegeben.
Die Rate der Neuerkrankungen beträgt rund 3-7 pro einer
Million Menschen. Die Erkrankung tritt am häufigsten im Alter von 30 bis 40 Jahren auf. Frauen
sind häufiger betroffen als Männer. Außerdem sind Menschen afrikanischer Abstammung häufiger
betroffen.
Unsere Angaben zur Krankheit kommen von unserer eigenen Erfahrung durch das Krankheitsbild von Marion, eigenen Nachforschungen und von unseren fachlichen Unterstützern der Uni-Ulm, der Uni-Mainz und verschiedenen Internetseiten wie z.B. das TTP-Forum. Vielen Dank für die Angaben und Unterstützung.
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